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15.03.2010
German Open 2010
5x Edelmetall bei den German Open 2010 in Hamburg

 

Bild: Swisttaler Internatssportler holen 5 x Edelmetall gegen Internationale Konkurrenz, Ulvi Kaya steht als einzigster Deutscher Männlicher Athlet bei den Senioren im Finale der German Open 2010.

 

Bei den diesjährigen German Open in Hamburg das von der WTF erstmalig als Welt-Ranking Turnier deklariert wurde, konnten sich 5 der 8 Swisttaler Voll und Teilzeitinternatssportler/innen gegen Internationale Konkurrenz durchsetzen. Mit einer Goldmedaille einer Silbermedaille und drei Bronzemedaillen ist das Swisttaler Team unter der Leitung von Dimitrios Lautenschläger und Individualtrainer Jang Hwi Woo demnach überaus erfolgreich gewesen.

 

Am ersten Wettkampftag zeigte Ulvi Kaya im Schwergewicht in insgesamt 5 Kämpfen gegen Internationale Weltklasseathleten welches Potenzial in Ihm steckt.  Mit drei Siegen gegen Spanien 5:0, einen Bayrischen Kontrahenten mit 17:5, Russland mit 8:6 stand Ulvi Kaya somit im Halbfinale. Hier stand Ihm der ehemalige Weltmeister und Routinier Ferry Greevink aus Holland gegenüber. Über drei Runden kämpfte der amtierende Deutsche Meister den Holländer mit einer taktischen Meisterleistung klar mit 7:1 Punkten nieder. Im Finale angekommen musste sich Ulvi Kaya lediglich dem überaus großen Nationalkämpfer Kusnetzow Roman beugen und gewinnt somit Silber. Demnach konnte Ulvi Kaya sich neben Sergey Kolb - 54 Kg als einzigster männlicher Deutscher Bundeskaderathlet  bei den Senioren bis ins Finale des WTF Ranking Turniers kämpfen.

 

Die Goldmedaillie in der Jugendklasse +68 Kg gewinnt die Schülerin des Elite Sport Gymnasiums Vanessa Wirtz. Im Finale gewinnt die WM Teilnehmerin gegen Chiniese Taipeh mit 9:7, Vanessa die erst zwei Tage vorher aus Mexiko in Deutschland ankam zeigte Im Finale eine starke kämpferische Leistung gegen eine sehr Aggressiv kämpfende Taiwanesin.

 

Die erst 13 Jährige Yanna Schneider ebenfalls vom Elite Sport Gymnasium gewinnt ihr erstes Edelmetall bei einem Weltturnier in der Jugendklasse - 55 Kg. Die kürzlich gewordene Deutsche Jugend und Kadettenmeisterin gewinnt Ihren ersten Kampf gegen Dänemark nach zahlreichen Kopftreffern klar mit 12:5 Punkten. Im zweiten Kampf hatte auch Ihre Kontrahenin aus Polen kein Mittel gegen die Teilzeitinternatlerin aus Swisttal. Somit stand Yanna im Halbfinale, hier musste sich die Swisttalerin mit 5:3 Punkten gegen die spätere German Open Siegerin aus Kroatien unmissverständlich beugen. Insgesamt drei Minuspunkte bekam die Swisttalerin weil Sie mit dem vorderen Bein gehalten zum Kopf Angriff, diese waren somit der Schlüssel zum Erfolg der Kroatin. Dennoch zeigte sich Dimitrios Lautenschläger mit der Leistung überaus zufrieden. Immerhin schaffte es  Yanna Schneider innerhalb von zweieinhalb Monaten sich von 0 auf Platz 1 in der Deutschen Rangliste hochzukämpfen.

 

Knapp das Finale verpasst hat die Rekonvaliszentin Fabienne Schneider in der Damenklasse - 57 Kg. Mit Siegen gegen Lisa Fechner und Russland kam es im Halbfinale zu einer Neuauflage der Deutschen Meisterschaft gegen Janina Kubitzki aus Hessen. Nach drei Runden und einem Endstand von 0:0 zog sich Fabienne trotz der größeren Aktivität zwei Verwarnungen ein die somit den Einzug ins Finale nach Ihrer langen Verletzungspause bei den German Open zu nichte machte. Einziger Wermutstropfen ist die aufsteigende Leistung von Turnier zu Turnier nach Ihrem Kreuzbandriss so Ihr Trainer Dimitrios Lautenschläger nach dem Gewinn der Bronzemedaille.

 

Ebenfalls Bronze gewann Vanessa Hildebrandt in der Gewichtsklasse  Jugend - 44 Kg, Vanessa gewann gegen Andorra souverän mit 20:2 Punkten und musste sich lediglich gegen eine Kontrahentin aus Ostalb im Halbfinale geschlagen geben. Für die 13 jährige Teilzeitinternatlerin und Schülerin des Elite Sportgymnasiums nach der Silbermedaille bei den Swedish Open somit die zweite Platzierung bei einem A-Class Turnier.

 

Gesamtergebnisse siehe Link http://www.nwtu.de/fileadmin/user_upload/Ergebnisse/Ergebnisse2010/GO2010.pdf

 

 

Bild: Das duale System des Elitesport Gymnasiums und dem Swisttaler Internatszweig trägt wieder einmal Früchte!

 

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