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11.03.2019
Martin Stach beim Captain's Day
Duale Karriere im Taekwondo Spitzensportzentrum Swisttal

Der diesjährige Captains Day der Sportstiftung NRW auf der boot in Düsseldorf stand ganz im Zeichen der Sportlerbörse

 

19 Athletinnen und Athleten konnten sich jeweils fünf Minuten von ihrer besten Seite zeigen. Unser Bundeskaderathlet Martin Stach, Student der Hochschule Bonn-Rhein Sieg präsentierte sich von seiner gewohnt sympathischen besten Seite.

Die Internationale Bootsausstellung Düsseldorf, besser bekannt als „boot“, ist die weltweit größte und bedeutendste Bootsmesse. Und eine Plattform der Superlative, was nicht allein an den beeindruckenden Yachten und Attraktionen liegt. Einen bescheidenen Beitrag zur Einmaligkeit leistet die Sportstiftung NRW, die 2019 zum achten Mal mit ihrem Netzwerk­event Captains Day bei der Messe zu Gast war.

Die Einladung ist ein sichtbares Zeichen des Engagements von Messe-Chef Werner M. Dornscheidt, der ein Förderer des Sports und Kuratoriumsmitglied der Sportstiftung NRW ist. Zurück zum Stichwort einmalig: Mit der Sportlerbörse hat die Sportstiftung NRW ein Format geschaffen, das in dieser Form und Größe bundesweit seinesgleichen sucht. Der Captains Day stand ganz ins Zeichen der Sportlerbörse und folgte damit konsequent dem in den vergangenen Jahren vielfach geäußerten Wunsch sowohl der Sportler als auch der Unternehmer, der persönlichen Präsentation noch mehr Raum zu geben.

Noch mehr Raum für die Athleten

Unter dem Tagesmotto „Der Athlet im Mittelpunkt“ erhielten die diesmal 19 NRW-Leistungssportler so die Gelegenheit, sich den zahlreich anwesenden Wirtschaftssvertretern jeweils fünf Minuten vorzustellen und für sich zu werben; die große Bühne gehörte dabei ihnen allein. Mit dabei waren neben dem angehenden Wirtschaftspsycholgen und U21 EM Bronzemedaillengewinner Martin Stach, Bastian Bursch (Para-Leichtathletik), Janina Hansen (Rudern), Carolin Nischwitz (Wasserball), Leon Schandel (Rudern), Charlotte Siering (Rudern), Carsten Dilla (Leichtathletik), Ronja Kerßenboom (Wasserball), Tobias Pollap (Para-Schwimmen), Eric Schifferings (Hockey), Julia Eggert (Wasserball), Elena Kelety (Leichtathletik), Florian Preuß (Freeski Sloperstyle), Janet Schuhmacher (Rudern), Maria Tietze (Para-Leichtathletik), Anna Gehring (Leichtathletik), Lena Naumann (Leichtathletik), Moritz Raykowski (Para-Leichtathletik) und Fredrik Schreiber (Judo).

Die Auftritte der Sportler kamen überragend gut an: Beim Meet & Greet im Anschluss – die Athleten warteten an eigenen Stehtischen mit Tischschildern auf ihre Gesprächspartner – herrschte schnell rege Betriebsamkeit. Sportler und Unternehmer loteten gemeinsame Ziele aus, tauschten Kontaktdaten und Visitenkarten, und bei manchem führte das erste Gespräch sogleich zu einem Anschlusstermin.

Unser Eigenwuchs Martin Stach, präsentierte sich offenbar gut, denn im Anschluss lagen ihm drei Unternehmensanfragen vor. Für mich ist es das erste Mal, dass ich bei so einer Aktion dabei bin. Erst jetzt wurde mir bewusst was mein Verein mir ermöglicht hat so der 20 jährige Swisttaler Martin Stach. Es ist nicht nur ein Schild was in unserer Halle hängt mit der Dualen Karriere, nein es wird unbeschreiblich gelebt und in Taten umgesetzt.

Die wenigsten Leistungssportler werden mit ihrer Leidenschaft Geld verdienen können, es ist unerlässlich, sich frühzeitig um die Karriere nach der Karriere zu kümmern. In der Praxis bereitet aber eben das Probleme, denn bei gut und gern 20 Stunden Training pro Woche plus Studium bleibt den meisten wenig Zeit, um während der aktiven Karriere entsprechende Kontakte zu Unternehmen zu knüpfen.

Sportstiftung schließt die Lücke zwischen Sport und Beruf

„Diese Lücke versuchen wir mit dem Captains Day zu schließen“, sagt Ute Schäfer, Vorsitzende des Vorstands der Sportstifung NRW. „Je eher junge Sportler Berufspraxis sammeln, desto besser sind ihre Chancen später. Das ist gut für den Lebenslauf, aber auch für die Persönlichkeitsbildung“, erklärt Ute Schäfer. Geht es nach dem Wunsch der Stiftung NRW, starten möglichst viele NRW-Athleten schon in jungen Jahren die von der Stiftung konzipierte Zwillingskarriere – also eine Laufbahn mit dem Leistungssport auf der einen und Studium plus Berufspraxis auf der anderen Seite.