Voll-/ Teilinternat
Aus betreuungsorganisatorischer Sicht, ergibt sich eine Zweiteilung:- Vollinternat:
Schulpflichtige Athleten, die außerhalb der Region wohnen(gesamtes Bundesgebiet)
Wohnmöglichkeiten, pädagogische Betreuung und Verpflegung, Trainingsintensität bis zu 10 Einheiten pro Woche für max. 13 Personen.
- Teilinternat:
Schulpflichtige Athleten aus der näheren Umgebung
max. 15 Athleten, bei Bedarf pädagogische Betreuung und Verpflegung, Trainingsintensität bis zu 10 Einheiten pro Woche.
Die Anforderrungen an junge Nachwuchssportler-/ innen im sportlichen wie im schulischen Bereich sind in den letzten Jahren stetig gestiegen. Durch die zunehmende Leistungsdichte im nationalen und internationalen Spitzensport, hat die Trainings- und Wettkampfhäufigkeit enorm zugenommen. Bereits in der schulischen Mittelsstufe (Sekundarstufe) sind vier bis sechsmal wöchentliche Trainings- bzw. Wettkampfeinheiten unbedingt erforderlich, in vielen Sportarten auch sportfachlich nicht mehr wegzudenken. Dazu gehört auch unsere Olympische Disziplin Taekwondo. Diese zeitlichen Belastungen werden durch zusätzliche Fahrzeiten häufig so verlängert, dass die Gefahr besteht, schulische Anforderungen zu vernachlässigen. Dies sollte und darf in unserer Gesellschaft jedoch nicht als Faktum akzeptiert werden. Im Rahmen der Begabtenförderung ist es die gesellschaftliche Aufgabe Nachwuchssportler / innen entsprechend ihrem Talent zu fördern, ohne den schulisch- beruflichen Werdegang zu vernachlässigen.
Gerade der schulischen Ausbildung kommt in unserer Gesellschaft eine hohe Bedeutung zu, ist sie doch für die spätere Berufslaufbahn und damit für die weitere Existenz entscheidend. Die schulische Ausbildung verzeichnet jedoch parallel zur sportlichen Ausbildung ebenfalls einen weiter zunehmenden Anforderungscharakter.
Darum haben wir vom TKD Swisttal e.V es uns zur Aufgabe gemacht, alles aus einer Hand anzubieten und nicht auf Zweite angewiesen zu sein. Auch soll die Philosophie, die der Mentor des Internates, Dimitrios Lautenschläger vehement vertritt, umgesetzt werden. Das heißt: Auf keinen Fall soll der Sportler im Jugendbereich schon so verheizt werden, dass er unbedingt schon an einer Jugend EM oder WM teilnehmen muss. Zu klar zeigte die Vergangenheit, dass gerade diese Sportler im kritischen Juniorenalter abspringen, weil die schulischen bzw. beruflichen Aspekte vernachlässigt worden sind.





